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Welt der Essstörungen – Irrwege und Auswege


Montag 12. November 2018
09.15 - 17.15 Uhr
Dienstag 13. November 2018
09.15 - 17.15 Uhr


Leitung
Dr. med. Anita Realini-Stump
Fachärztin FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
In eigener Praxis in Zürich tätig.
Ehem. Oberärztin im Zentrum für Essstörungen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UniversitätsSpitals Zürich

Lic. phil. Beatrice Büttner
Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
Leitung ambulantes Programm, Zentrum für Essstörungen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UniversitatsSpital Zürich


Kursinhalt
Essstörungen gehören zu den schwersten psychiatrischen Erkrankungen und gelten oft als schwierig zu behandeln. Behandlungserfolge setzen voraus, dass die Komplexität dieser Erkrankungen ausreichend verstanden wird. Die Auswirkungen dieser Erkrankungen auch auf das Umfeld sind weitreichend und erfordern daher aus unserer Erfahrung einen systemischen Behandlungsansatz, kombiniert mit verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Elementen.
Essstörungen sind im Kern eine Störung der Emotionsregulation, häufig verbunden mit einer Selbstwertproblematik, hohem Sicherheits-, und Kontrollbedürfnis sowie hohen Leistungsansprüchen.
Der Weg aus der Essstörung ist für die Betroffenen immer auch von Ambivalenzen geprägt. Wichtig ist das Erkennen von solchen und anderen möglichen Hürden und Fallen, sowie der konstruktive Umgang damit.
Anhand von Fallbeispielen werden Behandlungswege aufgezeigt und grundlegende Behandlungswerkzeuge sowie verschiedene Möglichkeiten des Einbezuges von Angehörigen vorgestellt.
Damit möchten wir TherapeutInnen Mut machen, sich mehr an diese komplexe Problematik heranzuwagen.


Ort
Institut für Ökologisch-systemische Therapie, Kursraum
Kosten
CHF 560.-- für 16 Lektionen

Anmeldung
Bis 01. Oktober 2018 
Sofern es noch Plätze frei hat, nehmen wir auch spätere Anmeldungen gerne noch entgegen, per Mail oder über unser Kontaktformular

Hinweis
Die Veranstaltung entspricht 16 Credits.
Als therapierelevanter Kurs für die Psychotherapieweiterbildung des Instituts anerkannt.